AFK · Kanada

AFK-Prüfung: 20 Übungsfragen mit Lösungen und Erklärungen

· 25 Min. Lesezeit

Diese 20 Übungsfragen zur AFK-Prüfung decken jeweils ein wichtiges Konzept aus 20 verschiedenen zahnmedizinischen Fachgebieten ab. Die Fragen wurden ausgewählt, weil die zugrunde liegenden Konzepte bei der Vorbereitung auf die AFK-Prüfung immer wieder eine Rolle spielen. Beantworten Sie jede Frage, bevor Sie die Erklärung lesen. Prüfen Sie anschließend anhand des Merksatzes, ob Sie nicht nur die richtige Antwort kennen, sondern auch das zugrunde liegende Konzept verstanden haben.

Die Prüfungen selbst werden auf Englisch abgehalten; dieser Ratgeber wurde ins Deutsche übersetzt, um Ihnen die Vorbereitung zu erleichtern.

Vom Redaktionsteam von Socket Science verfasst und von einer qualifizierten Zahnärztin oder einem qualifizierten Zahnarzt fachlich geprüft. Unabhängiges Lernmaterial: DentistUP ist weder mit einer Prüfungsbehörde verbunden noch wird die Plattform von einer solchen unterstützt. Informieren Sie sich bei der zuständigen offiziellen Prüfungsorganisation über die aktuellen Prüfungsformate, Termine und Zulassungsvoraussetzungen. Die Inhalte dienen ausschließlich der Ausbildung und Prüfungsvorbereitung und stellen keine patientenbezogene klinische Beratung dar.

Aufbau der AFK-Prüfung

Das Assessment of Fundamental Knowledge (AFK) ist die erste Prüfung im NDEB Equivalency Process für international ausgebildete Zahnärztinnen und Zahnärzte, die in Kanada praktizieren möchten. Nach Angaben des NDEB umfasst die Prüfung 200 Multiple-Choice-Fragen mit jeweils einer richtigen Antwort, aufgeteilt auf zwei Prüfungsteile mit jeweils zwei Stunden Bearbeitungszeit. Geprüft werden biomedizinische Grundlagenwissenschaften und angewandte klinische Zahnmedizin.

Zwei Besonderheiten sollten Ihre Prüfungsvorbereitung bestimmen. Erstens deckt die AFK-Prüfung ein breites Themenspektrum ab: Schwächen in einem Fachgebiet lassen sich nicht dauerhaft durch gute Leistungen in anderen Bereichen ausgleichen. Zweitens prüfen viele Aufgaben die genaue Unterscheidung zwischen zwei ähnlichen Konzepten, beispielsweise zwischen Retentionsform und Widerstandsform einer Kronenpräparation oder zwischen Sensitivität und Spezifität. Die folgenden Übungsfragen wurden so ausgewählt, dass sie beide Anforderungen widerspiegeln.

So nutzen Sie diese AFK-Übungsfragen zur Prüfungsvorbereitung

  • Verdecken Sie zunächst die Antwort. Wählen Sie eine Antwortmöglichkeit und halten Sie fest, ob Sie sich sicher waren, einigermaßen sicher waren oder geraten haben.
  • Lesen Sie anschließend die Erklärung vollständig, auch wenn Ihre Antwort richtig war.
  • Lesen Sie den Merksatz und prüfen Sie, ob Sie das Konzept einer Kollegin oder einem Kollegen ohne Nachschlagen erklären könnten.
  • Notieren Sie bei jeder geratenen oder falschen Antwort das betreffende Fachgebiet. Genau diesen Bereichen sollten Sie bei Ihrer weiteren Prüfungsvorbereitung zusätzliche Lernzeit widmen.

Teil 1: Biomedizinische und zahnmedizinische Grundlagenwissenschaften

Kandidatinnen und Kandidaten, deren Zahnmedizinstudium bereits mehrere Jahre zurückliegt, empfinden die Grundlagenwissenschaften häufig als den schwierigsten Teil der AFK-Prüfung. Der Grund ist oft, dass sie diese Kenntnisse seit dem Studium kaum noch angewendet haben. Die folgenden sieben Fragen behandeln Biochemie, Anatomie, Embryologie, Pathologie, Mikrobiologie, zahnärztliche Werkstoffkunde und Biostatistik.

Frage 1 · Biochemie · Mineralchemie von Zahnschmelz und Dentin

Fluorapatit entsteht, wenn Fluoridionen welche Bestandteile des normalen Hydroxylapatitkristalls ersetzen?

  1. A. Phosphatgruppen innerhalb des Kristallgitters
  2. B. Calciumionen innerhalb des Kristallgitters
  3. C. Carbonationen innerhalb des Kristallgitters
  4. D. Hydroxylgruppen innerhalb des Kristallgitters

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Richtige Antwort: D. Hydroxylgruppen innerhalb des Kristallgitters.

Bei der Bildung von Fluorapatit ersetzen Fluoridionen die Hydroxylgruppen im Kristallgitter des Hydroxylapatits. Durch diese Substitution entsteht eine stabilere, weniger lösliche Kristallstruktur, die gegenüber einer säurebedingten Auflösung widerstandsfähiger ist als der ursprüngliche Hydroxylapatit.

Merksatz: Fluorid ersetzt Hydroxylgruppen und bildet Fluorapatit, das in saurem Milieu weniger löslich ist als Hydroxylapatit.

Frage 2 · Kopf-Hals-Anatomie · Schädelöffnungen und ihre Durchtrittsstrukturen

Welche Struktur verläuft hauptsächlich durch das Foramen rotundum?

  1. A. Der mandibuläre Ast des Nervus trigeminus anstelle der gesuchten Struktur
  2. B. Der maxilläre Ast des Nervus trigeminus als wichtigste Durchtrittsstruktur
  3. C. Die Arteria meningea media und die begleitende venöse Struktur
  4. D. Die Arteria carotis interna beim Eintritt in die Schädelhöhle auf dieser Höhe

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Richtige Antwort: B. Der maxilläre Ast des Nervus trigeminus als wichtigste Durchtrittsstruktur.

Das Foramen rotundum ist eine rundliche Öffnung im großen Keilbeinflügel, der Ala major des Os sphenoidale. Durch diese Öffnung zieht der Nervus maxillaris (V2), der zweite Hauptast des Nervus trigeminus, aus der mittleren Schädelgrube in die Fossa pterygopalatina. Von dort aus beteiligt er sich an der sensiblen Versorgung des Mittelgesichts und der Oberkieferzähne.

Merksatz: Durch das Foramen rotundum verläuft V2, durch das Foramen ovale V3 und durch das Foramen spinosum die Arteria meningea media.

Frage 3 · Histologie und Embryologie · Kraniofaziale Embryologie

Bei der Untersuchung eines sich entwickelnden oralen Gewebes wird ein Schlundbogen identifiziert, der mit dem Nervus glossopharyngeus assoziiert ist. Welche Struktur beziehungsweise welches Entwicklungsstadium liegt vor?

  1. A. Erster Schlundbogen
  2. B. Ankyloglossie der Zunge
  3. C. Dritter Schlundbogen
  4. D. Zweiter Schlundbogen

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Richtige Antwort: C. Dritter Schlundbogen.

Der dritte Schlundbogen ist an seiner Zuordnung zum Nervus glossopharyngeus erkennbar. Seine wesentlichen Entwicklungsbeiträge umfassen die Bildung des Musculus stylopharyngeus und von Anteilen des Zungenbeins. Seine histologischen Merkmale und seine embryologische Funktion ermöglichen die Unterscheidung von benachbarten Strukturen und Geweben.

Merksatz: Jeder Schlundbogen besitzt eine charakteristische nervale Zuordnung: erster Schlundbogen V3, zweiter Schlundbogen VII, dritter Schlundbogen IX sowie vierter und sechster Schlundbogen X.

Frage 4 · Allgemeine Pathologie · Genetik kraniofazialer Fehlbildungen

Welche Erkrankung ist durch eine Funktionsstörung von RUNX2 gekennzeichnet, die zu persistierend offenen Schädelnähten, hypoplastischen Schlüsselbeinen und verzögertem Zahndurchbruch führt?

  1. A. Autosomal-dominanter Erbgang: Eine Vater-Sohn-Übertragung schließt eine X-chromosomale Vererbung aus und spricht für einen autosomal-dominanten Stammbaum.
  2. B. Kleidokraniale Dysplasie: Normale Intelligenz und die Möglichkeit, die Schultern ungewöhnlich weit einander anzunähern, spiegeln eine gestörte desmale Ossifikation wider.
  3. C. Amelogenesis imperfecta: Generalisiert dünner oder unzureichend mineralisierter Zahnschmelz tritt auf, ohne dass zwingend eine systemische Knochenerkrankung vorliegen muss.
  4. D. Dentinogenesis imperfecta: Kolbenförmige Zahnkronen und eine frühzeitige Obliteration der Pulparäume gehen mit einer generalisierten blau-bräunlichen Zahnverfärbung einher.

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Richtige Antwort: B. Kleidokraniale Dysplasie: Normale Intelligenz und die Möglichkeit, die Schultern ungewöhnlich weit einander anzunähern, spiegeln eine gestörte desmale Ossifikation wider.

Die Kleidokraniale Dysplasie ist die richtige Antwort, da sie mit einer Funktionsstörung des RUNX2-Gens einhergeht, die zu persistierend offenen Schädelnähten, hypoplastischen Schlüsselbeinen und verzögertem Zahndurchbruch führt. Dieser Mechanismus erklärt das charakteristische klinische Erscheinungsbild und unterscheidet die Erkrankung von anderen Diagnosen, die einzelne klinische oder mikroskopische Merkmale gemeinsam haben können, jedoch auf anderen pathologischen Mechanismen beruhen.

Merksatz: Kleidokraniale Dysplasie (RUNX2): verzögerter Zahndurchbruch, überzählige Zähne, hypoplastische Schlüsselbeine und offene Schädelnähte.

Frage 5 · Mikrobiologie und Immunologie · Biofilmbiologie

Welcher Mikroorganismus fungiert häufig als Bindeglied zwischen frühen und späten Besiedlern des dentalen Plaquebiofilms?

  1. A. Viridans-Streptokokken: Adhäsine früher streptokokkaler Besiedler ermöglichen die Anheftung, bevor verbindende Bakterienspezies hinzukommen. Zu den frühen Besiedlern gehören Streptococcus sanguinis und weitere Streptokokkenarten.
  2. B. Verminderte Aktivität wachstumsabhängiger Zielstrukturen: Metabolische Dormanz verursacht eine phänotypische Toleranz ohne Resistenzmutation. Viele Antibiotika wirken besonders gut bei aktiver Biosynthese oder Zellteilung.
  3. C. Fusobacterium nucleatum: Seine breite Fähigkeit zur Adhäsion verbindet Streptokokken mit späteren anaeroben Besiedlern. Fusobacterium nucleatum kann mit zahlreichen frühen und späten Kolonisatoren koaggregieren.
  4. D. Stabile räumliche Organisation verschiedener Mikroorganismen: Eine ausgereifte mikrobielle Gemeinschaft bleibt durch strukturierte Zusammenarbeit und Nährstoffaustausch bestehen. Reife Plaque ist keine zufällig angeordnete Bakterienschicht.

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Richtige Antwort: C. Fusobacterium nucleatum: Seine breite Fähigkeit zur Adhäsion verbindet Streptokokken mit späteren anaeroben Besiedlern. Fusobacterium nucleatum kann mit zahlreichen frühen und späten Kolonisatoren koaggregieren.

Fusobacterium nucleatum bildet durch Koaggregation Verbindungen mit zahlreichen frühen und späten Besiedlern des dentalen Biofilms. Dieser Mechanismus erklärt die Rolle von Fusobacterium nucleatum innerhalb der mikrobiellen Gemeinschaft, seine Wechselwirkungen mit der Wirtsantwort und seine Bedeutung unter den lokalen ökologischen Bedingungen. Das entscheidende biologische Merkmal ermöglicht zugleich die Abgrenzung von anderen, klinisch ähnlich erscheinenden mikrobiellen Prozessen.

Merksatz: Fusobacterium nucleatum bildet eine Brücke zwischen frühen streptokokkalen Besiedlern und späteren anaeroben Mikroorganismen im dentalen Plaquebiofilm.

Frage 6 · Zahnärztliche Werkstoffkunde · Befestigungszemente

Welche Eigenschaft eines konventionellen Glasionomerzements spricht besonders für seine Verwendung als Befestigungszement bei Patientinnen und Patienten mit hohem Kariesrisiko?

  1. A. Feuchtigkeitstoleranz während der Abbindephase
  2. B. Sehr geringe Filmdicke
  3. C. Hohe Druckfestigkeit
  4. D. Kontinuierliche Fluoridfreisetzung

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Richtige Antwort: D. Kontinuierliche Fluoridfreisetzung.

Die anhaltende Fluoridfreisetzung konventioneller Glasionomerzemente bietet einen kariesprotektiven Vorteil an den Restaurationsrändern. Deshalb eignen sich diese Zemente besonders für die Befestigung von Restaurationen bei Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Kariesrisiko.

Merksatz: Konventioneller Glasionomerzement bindet chemisch an die Zahnhartsubstanz und setzt Fluorid frei. Dies ist besonders bei hohem Kariesrisiko vorteilhaft.

Frage 7 · Evidenzbasierte Zahnmedizin und Biostatistik · Grundlagen der Biostatistik

Ein diagnostischer Test zur Früherkennung von Karies identifiziert 18 von 20 Patientinnen und Patienten korrekt, bei denen die Erkrankung tatsächlich vorliegt. Welche statistische Eigenschaft wird dadurch beschrieben?

  1. A. Hohe Spezifität in diesem Fall
  2. B. Hohe Sensitivität in diesem Fall
  3. C. Hoher negativer prädiktiver Wert
  4. D. Niedrige Prävalenz in diesem Fall

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Richtige Antwort: B. Hohe Sensitivität in diesem Fall.

Die Sensitivität beschreibt die Fähigkeit eines diagnostischen Tests, Personen mit einer tatsächlich vorliegenden Erkrankung korrekt zu identifizieren. Wenn 18 von 20 tatsächlich erkrankten Personen richtig erkannt werden, entspricht dies einer hohen Rate richtig positiver Ergebnisse. Genau diesen Anteil unter den erkrankten Personen erfasst die Sensitivität.

Merksatz: Die Sensitivität ist der Anteil der erkrankten Personen, bei denen der Test positiv ausfällt. Sie berechnet sich aus der Anzahl richtig positiver Ergebnisse geteilt durch die Gesamtzahl der tatsächlich erkrankten Personen.

Wenn Sie mehr als zwei dieser sieben Fragen falsch beantwortet haben, sollten Sie frühzeitig zusätzliche Lernzeit für die Grundlagenwissenschaften einplanen, solange Ihr klinisches Wissen noch den größten Teil Ihrer Prüfungsleistung trägt. Unsere kostenlosen Anatomieabbildungen für den Kopf-Hals-Bereich helfen Ihnen, Ihr räumliches Anatomieverständnis wieder aufzubauen. Mit den Übungsfragen zu Histologie und Embryologie sowie zu Mikrobiologie stehen Ihnen außerdem jeweils zehn weitere Fragen zu diesen Bereichen zur Verfügung.

Teil 2: Klinische Zahnmedizin

Die folgenden klinischen Prüfungsfragen behandeln Anästhesie, Kariologie, Endodontie, Prothetik, Parodontologie, Oralpathologie, Oralmedizin, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, dentale Radiologie, Kieferorthopädie, Pharmakologie, Infektionsprävention und Berufsethik. Achten Sie darauf, wie häufig die richtige Antwort von einem einzigen präzisen Detail in der Fragestellung abhängt.

Frage 8 · Anästhesie und Schmerzmanagement · Komplikationen der Lokalanästhesie

Welches Ereignis verursacht am häufigsten ein Hämatom nach einer Leitungsanästhesie der posterioren superioren Alveolarnerven (PSA-Injektion)?

  1. A. Punktion des Plexus venosus pterygoideus
  2. B. Überdosierung der Lokalanästhesielösung
  3. C. Direkte Verletzung des Foramen mandibulae
  4. D. Injektion in die Glandula parotidea

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Richtige Antwort: A. Punktion des Plexus venosus pterygoideus.

Die Injektionsstelle der PSA-Anästhesie liegt in der Nähe des Plexus venosus pterygoideus, eines dichten Venengeflechts. Wird die Kanüle zu weit vorgeschoben oder in einem ungünstigen Winkel geführt, kann dieses Gefäßgeflecht leicht punktiert werden. Dadurch kann es zu einer raschen Blutansammlung im umgebenden Weichgewebe und zu einer sichtbaren Gesichtsschwellung kommen.

Merksatz: Bei PSA-Injektionen besteht durch eine mögliche Verletzung des Plexus venosus pterygoideus ein Hämatomrisiko. Vermeiden Sie ein zu tiefes Einführen der Kanüle.

Frage 9 · Kariologie und restaurative Zahnheilkunde · Kariesprozess

Wie hoch ist die ungefähre Fluoridkonzentration eines 5%igen Natriumfluoridlacks?

  1. A. 12 300 ppm Fluorid
  2. B. 5 000 ppm Fluorid
  3. C. 22 600 ppm Fluorid
  4. D. 1 450 ppm Fluorid

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Richtige Antwort: C. 22 600 ppm Fluorid.

Ein 5%iger Natriumfluoridlack enthält ungefähr 22 600 ppm Fluorid. Diese hohe Fluoridkonzentration ermöglicht eine wirksame Anwendung am Zahnschmelz bereits bei zwei bis vier Applikationen pro Jahr.

Merksatz: Ein 5%iger NaF-Lack enthält ungefähr 22 600 ppm Fluorid.

Frage 10 · Endodontie · Pulpabiologie und Pulpaerkrankungen

Eine Patientin oder ein Patient berichtet über stechende Schmerzen an Zahn 2.5 beim Trinken von kaltem Wasser. Die Schmerzen verschwinden innerhalb von 1–2 Sekunden nach Entfernung des Kältereizes vollständig. Welche Pulpadiagnose ist am wahrscheinlichsten, und welche Behandlung ist angemessen?

  1. A. Asymptomatische irreversible Pulpitis; Durchführung einer Pulpotomie.
  2. B. Symptomatische irreversible Pulpitis; Durchführung einer Wurzelkanalbehandlung.
  3. C. Pulpanekrose; Durchführung einer Wurzelkanalbehandlung.
  4. D. Reversible Pulpitis; Entfernung der Karies beziehungsweise der insuffizienten Restauration und anschließende restaurative Versorgung.

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Richtige Antwort: D. Reversible Pulpitis; Entfernung der Karies beziehungsweise der insuffizienten Restauration und anschließende restaurative Versorgung.

Eine reversible Pulpitis ist durch einen stechenden, kurz anhaltenden Schmerz auf thermische Reize gekennzeichnet, der unmittelbar nach Entfernung des Reizes abklingt. Die Behandlung erfolgt durch eine konservierende, restaurative Therapie.

Merksatz: Ein stechender Kälteschmerz, der innerhalb weniger Sekunden nach Entfernung des Reizes verschwindet, spricht für eine reversible Pulpitis.

Frage 11 · Festsitzende Prothetik · Präparationsprinzipien

Durch welches Präparationsmerkmal wird bei einer Vollkronenpräparation hauptsächlich die Widerstandsform erreicht?

  1. A. Höhe und Parallelität gegenüberliegender axialer Wände, die einer Verlagerung der Restauration entgegenwirken
  2. B. Vorhandensein einer klar definierten, tiefen Präparationsgrenze im zervikalen Bereich
  3. C. Gesamte okklusale Konvergenz beziehungsweise Konizität der axialen Wände
  4. D. Größe der für die Zementhaftung verfügbaren axialen Oberfläche

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Richtige Antwort: A. Höhe und Parallelität gegenüberliegender axialer Wände, die einer Verlagerung der Restauration entgegenwirken.

Die Widerstandsform entsteht durch eine ausreichende Höhe und annähernde Parallelität der gegenüberliegenden axialen Präparationswände. Diese Merkmale verhindern, dass die Restauration durch schräg einwirkende okklusale Kräfte verschoben oder rotiert wird. Der Konvergenzwinkel steht insbesondere mit der Retention in Zusammenhang. Die verfügbare Oberfläche beeinflusst die zementbedingte Retention, nicht unmittelbar die Widerstandsform.

Merksatz: Die Widerstandsform hängt vor allem von der Wandhöhe und einer annähernden Parallelität ab. Die Retention wird hauptsächlich durch den Konvergenzwinkel und die verfügbare Oberfläche beeinflusst.

Frage 12 · Parodontologie · Nichtchirurgische Parodontaltherapie

Welches der folgenden Ziele beschreibt am besten den Hauptzweck von Scaling and Root Planing (SRP) im Rahmen der nichtchirurgischen Parodontaltherapie?

  1. A. Chirurgische Mobilisierung eines Gingivalappens, um Zahnsteinablagerungen direkt sichtbar zu machen
  2. B. Vollständige Entfernung des Wurzelzements, um sauberes Dentin für eine erneute Anheftung freizulegen
  3. C. Verschreibung systemischer Antibiotika, um die parodontale Tasche chemisch zu sterilisieren
  4. D. Entfernung lebensfähiger Bakterien und ihrer toxischen Stoffwechselprodukte von den Wurzeloberflächen, um die Heilung zu fördern

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Richtige Antwort: D. Entfernung lebensfähiger Bakterien und ihrer toxischen Stoffwechselprodukte von den Wurzeloberflächen, um die Heilung zu fördern.

Ziel des Scaling and Root Planing ist es, den subgingivalen Biofilm mechanisch aufzubrechen und zu entfernen sowie Zahnstein und endotoxinbelastete Ablagerungen beziehungsweise kontaminierte oberflächliche Wurzelzementanteile zu beseitigen. Dadurch wird eine biologisch verträgliche Wurzeloberfläche geschaffen, die die Heilung und erneute Anheftung parodontaler Gewebe unterstützt.

Merksatz: Scaling and Root Planing dient der Auflösung des Biofilms und der Entfernung von Zahnstein, um die parodontale Heilung zu ermöglichen. Es geht nicht darum, den gesamten Wurzelzement abzutragen.

Frage 13 · Oralpathologie · Nichtodontogene Tumoren und fibroossäre Läsionen der Kiefer

Da das zentrale Riesenzellgranulom histologisch nicht vom braunen Tumor bei Hyperparathyreoidismus zu unterscheiden ist, welche diagnostische Untersuchung ist vor der Behandlung unbedingt erforderlich?

  1. A. Anforderung eines vollständigen Blutbilds zum Ausschluss einer Eisenmangelanämie als zugrunde liegender Ursache
  2. B. Bestimmung des Serumcalciums und des Parathormonspiegels zur Abklärung eines Hyperparathyreoidismus
  3. C. Durchführung einer Sputumkultur zum Ausschluss einer zugrunde liegenden Lungentuberkulose
  4. D. Messung des Nüchternblutzuckers zum Ausschluss eines schlecht eingestellten Diabetes mellitus

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Richtige Antwort: B. Bestimmung des Serumcalciums und des Parathormonspiegels zur Abklärung eines Hyperparathyreoidismus.

Das zentrale Riesenzellgranulom und der braune Tumor bei Hyperparathyreoidismus zeigen ein identisches histologisches Erscheinungsbild mit mehrkernigen Riesenzellen innerhalb eines fibrozellulären Stromas. Deshalb sind die Bestimmung von Serumcalcium, Phosphat und Parathormon erforderlich, um vor einer lokalen Behandlung eine zugrunde liegende Erkrankung der Nebenschilddrüsen auszuschließen.

Merksatz: Das zentrale Riesenzellgranulom und der braune Tumor sehen mikroskopisch gleich aus. Kontrollieren Sie Serumcalcium und Parathormon (PTH).

Frage 14 · Oralmedizin · Orofaciale Infektionen und medikamentöse Behandlung

Welcher Befund ist charakteristisch für eine primäre herpetische Gingivostomatitis?

  1. A. Eine einzelne schmerzlose weiße Plaque, die sich nicht abwischen lässt
  2. B. Ein einzelnes rezidivierendes Ulkus, das auf die nichtkeratinisierte Lippenschleimhaut begrenzt ist
  3. C. Diffuse Gingivitis mit zahlreichen oralen Vesikeln und Ulzerationen
  4. D. Lokal begrenzte Nekrose der Interdentalpapillen ohne weitere Schleimhautläsionen

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Richtige Antwort: C. Diffuse Gingivitis mit zahlreichen oralen Vesikeln und Ulzerationen.

Eine primäre orale Infektion mit dem Herpes-simplex-Virus (HSV) kann Fieber, allgemeines Krankheitsgefühl, Lymphadenopathie, eine diffuse schmerzhafte marginale Gingivitis und Vesikel verursachen, die rasch ulzerieren. Die Läsionen können sowohl die keratinisierte als auch die nichtkeratinisierte Mundschleimhaut betreffen. Dieses ausgedehnte Verteilungsmuster unterscheidet sich vom rezidivierenden Herpes labialis und von rezidivierenden Aphthen. Besonders wichtig ist die Beurteilung des Flüssigkeitshaushalts, da die Schmerzen die Flüssigkeitsaufnahme erheblich beeinträchtigen können.

Merksatz: Primäre herpetische Gingivostomatitis: Fieber, diffuse schmerzhafte Gingivitis sowie zahlreiche Vesikel, die in Ulzerationen übergehen.

Frage 15 · Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie · Infektionen

Ein 24-jähriger Patient stellt sich 48 Stunden nach einer Leitungsanästhesie des Nervus alveolaris inferior (IANB) vor, die im Rahmen einer restaurativen Behandlung durchgeführt wurde. Er klagt über eine ausgeprägte Einschränkung der Mundöffnung (Trismus) auf 12 mm und leichte Schmerzen. Weder intraoral noch extraoral ist eine sichtbare Schwellung vorhanden. Welcher der folgenden Faszienräume ist bei dieser lokalisierten Infektion am wahrscheinlichsten betroffen?

  1. A. Spatium submassetericum
  2. B. Spatium submandibulare
  3. C. Spatium sublinguale
  4. D. Spatium pterygomandibulare

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Richtige Antwort: D. Spatium pterygomandibulare.

Eine Infektion des Spatium pterygomandibulare, die beispielsweise durch eine kontaminierte Injektionskanüle bei einer Leitungsanästhesie des Nervus alveolaris inferior entstehen kann, führt durch die Entzündung des Musculus pterygoideus medialis zu einem ausgeprägten Trismus. Dabei kann eine äußerlich sichtbare Schwellung weitgehend fehlen.

Merksatz: Ein ausgeprägter Trismus ohne sichtbare Schwellung wenige Tage nach einer Leitungsanästhesie des Nervus alveolaris inferior spricht für eine Infektion des Spatium pterygomandibulare.

Frage 16 · Dentale Radiologie · Intraorale Röntgentechniken

Wie wird bei der Paralleltechnik der Bildempfänger relativ zur Längsachse des Zahns positioniert?

  1. A. Direkt an der Zahnwurzel, während der Röntgenstrahl parallel zum Bildempfänger verläuft
  2. B. Gebogen um die Zahnkrone, während der Röntgenstrahl aus okklusaler Richtung einfällt
  3. C. Parallel zur Zahnlängsachse, während der Zentralstrahl senkrecht zu beiden ausgerichtet ist
  4. D. Senkrecht zur Zahnlängsachse, während der Röntgenstrahl dem Wurzelverlauf folgt

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Richtige Antwort: C. Parallel zur Zahnlängsachse, während der Zentralstrahl senkrecht zu beiden ausgerichtet ist.

Bei der Paralleltechnik wird der Bildempfänger parallel zur Längsachse des Zahns positioniert. Der Zentralstrahl trifft sowohl auf die Zahnlängsachse als auch auf den Bildempfänger im rechten Winkel. Ein Bildempfängerhalter und ein vergrößerter Fokus-Objekt-Abstand tragen zur Kontrolle der Projektionsgeometrie bei. Sofern die anatomischen Verhältnisse eine korrekte Positionierung ermöglichen, liefert diese Technik im Allgemeinen maßstabsgetreuere Abbildungen als die Halbwinkeltechnik.

Merksatz: Paralleltechnik: Der Bildempfänger liegt parallel zur Zahnlängsachse, und der Zentralstrahl trifft senkrecht auf beide.

Frage 17 · Kieferorthopädie · Biomechanik der kieferorthopädischen Behandlung

Welcher kieferorthopädische Behandlungsbogen übt über einen großen Aktivierungsbereich eine leichte, kontinuierliche Kraft aus?

  1. A. Edelstahlbogen
  2. B. Beta-Titan-Bogen
  3. C. Kobalt-Chrom-Bogen
  4. D. Nickel-Titan-Bogen

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Richtige Antwort: D. Nickel-Titan-Bogen.

Nickel-Titan-Bögen verfügen über superelastische Eigenschaften. Dadurch können sie über einen großen Aktivierungsbereich eine relativ leichte und kontinuierliche Kraft abgeben. Sie eignen sich deshalb besonders für die anfängliche Ausrichtung stark fehlstehender Zähne.

Merksatz: Nickel-Titan-Bögen liefern über einen großen Aktivierungsbereich leichte, kontinuierliche Kräfte und sind besonders für die initiale Zahnausrichtung geeignet.

Frage 18 · Pharmakologie · Analgetika und Entzündungshemmer

Warum kann die Kombination aus angemessen dosiertem Ibuprofen und Paracetamol nach einem operativen Eingriff eine stärkere Analgesie bewirken als jeder der beiden Wirkstoffe allein?

  1. A. Unterschiedliche Wirkmechanismen verbessern die Schmerzlinderung.
  2. B. Identische Rezeptoren verhindern die Entwicklung einer Toleranz.
  3. C. Ein gemeinsamer Stoffwechselweg verhindert toxische Wirkungen.
  4. D. Identische Eliminationshalbwertszeiten machen eine Überwachung überflüssig.

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Richtige Antwort: A. Unterschiedliche Wirkmechanismen verbessern die Schmerzlinderung.

Ibuprofen reduziert die periphere Prostaglandinsynthese, während Paracetamol überwiegend über zentrale analgetische Mechanismen wirkt. Durch die Kombination dieser sich ergänzenden Wirkmechanismen kann eine bessere Schmerzlinderung erzielt werden, ohne auf ein Opioid zurückgreifen zu müssen. Für beide Wirkstoffe gelten weiterhin ihre jeweiligen Höchstdosen, Kontraindikationen und Risiken toxischer Wirkungen.

Merksatz: Ibuprofen und Paracetamol wirken über unterschiedliche Mechanismen. Ihre Kombination erzielt häufig eine bessere Analgesie als jeder Wirkstoff allein.

Frage 19 · Infektionsprävention und Hygiene · Sterilisationsverfahren

Nach einem Sterilisationszyklus zeigt der Ausdruck des Autoklaven, dass die Temperatur den programmierten Sollwert zu keinem Zeitpunkt erreicht hat. Welche Schlussfolgerung muss das Praxisteam für diese Sterilisationscharge ziehen?

  1. A. Die Instrumente können verwendet werden, da die Verpackungen unbeschädigt aussehen.
  2. B. Die Charge gilt als steril, weil die eingestellte Zyklusdauer vollständig abgelaufen ist.
  3. C. Zur Bestätigung genügt ausschließlich die Kontrolle des chemischen Indikators.
  4. D. Die Charge muss als nicht steril betrachtet und erneut aufbereitet werden.

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Richtige Antwort: D. Die Charge muss als nicht steril betrachtet und erneut aufbereitet werden.

Wenn ein physikalischer beziehungsweise mechanischer Prozessindikator wie ein Protokollausdruck, eine Messanzeige oder eine digitale Anzeige dokumentiert, dass ein erforderlicher Zyklusparameter nicht erreicht wurde, ist dies ein direkter Nachweis dafür, dass die vorgeschriebenen Sterilisationsbedingungen nicht erfüllt waren. Unabhängig von der abgelaufenen Zeit oder dem äußeren Zustand der Verpackung muss die betreffende Charge als nicht ordnungsgemäß sterilisiert betrachtet und vollständig erneut aufbereitet werden.

Merksatz: Zeigt das Sterilisationsprotokoll, dass ein erforderlicher Parameter nicht erreicht wurde, gilt die Charge als nicht steril – unabhängig davon, ob die Verpackung unbeschädigt erscheint.

Frage 20 · Berufsethik und Recht · Schweigepflicht und Patientenunterlagen

Der Arbeitgeber einer Patientin oder eines Patienten kontaktiert die Zahnarztpraxis und verlangt eine Kopie der zahnmedizinischen Patientenakte, ohne dass die betroffene Person davon weiß oder eingewilligt hat. Wie sollte die Praxis reagieren?

  1. A. Die Herausgabe der Unterlagen ablehnen, sofern keine gültige Einwilligung beziehungsweise Ermächtigung der betroffenen Person vorliegt.
  2. B. Eine Zusammenfassung herausgeben, da der Arbeitgeber ein allgemeines geschäftliches Interesse an den Informationen hat.
  3. C. Die vollständige Patientenakte herausgeben, da Arbeitgeber den Gesundheitszustand ihrer Beschäftigten überprüfen dürfen.
  4. D. Die Unterlagen herausgeben, wenn der Arbeitgeber zusichert, sie informell vertraulich zu behandeln.

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Richtige Antwort: A. Die Herausgabe der Unterlagen ablehnen, sofern keine gültige Einwilligung beziehungsweise Ermächtigung der betroffenen Person vorliegt.

Patientenunterlagen unterliegen der Vertraulichkeit. Dritte, einschließlich Arbeitgeber, haben grundsätzlich keinen automatischen Anspruch auf Einsicht in diese Unterlagen. Liegt weder eine gültige, von der betroffenen Person autorisierte Freigabe noch eine gesetzlich anerkannte Ausnahme vor, muss die Praxis die Anfrage ablehnen. Die anfragende Stelle ist darüber zu informieren, dass vor einer Offenlegung eine entsprechende Einwilligung der Patientin oder des Patienten erforderlich ist.

Merksatz: Patientenunterlagen dürfen an Dritte, einschließlich Arbeitgeber, grundsätzlich nur mit einer gültigen Einwilligung der betroffenen Person oder aufgrund einer gesetzlichen Ausnahme weitergegeben werden.

Was Ihr Ergebnis über Ihren Wissensstand aussagt

Zwanzig Übungsfragen reichen nicht aus, um Ihr tatsächliches AFK-Prüfungsergebnis vorherzusagen. Sie können jedoch typische Muster Ihrer Wissenslücken sichtbar machen. Zählen Sie deshalb nicht nur Ihre falschen Antworten, sondern auch alle Fragen, bei denen Sie geraten haben:

  • Überwiegend sichere und richtige Antworten: Ihre Grundlagenkenntnisse sind breit aufgestellt. Gehen Sie als Nächstes zu vollständigen Probeprüfungen über, um Ihre Ausdauer und die Beständigkeit Ihrer Leistungen zu überprüfen.
  • Fehler häufen sich in wenigen Fachgebieten: Arbeiten Sie diese Fachgebiete zunächst systematisch Thema für Thema durch, bevor Sie weitere gemischte Fragensätze bearbeiten.
  • Viele zufällig richtige Antworten: Dies ist eines der häufigsten und zugleich gefährlichsten Muster, weil geratenes Wissen wie tatsächliche Sicherheit wirkt. Behandeln Sie bei Ihrer Lernplanung jede geratene Antwort wie eine falsche Antwort.

Wie Sie aus einer falsch beantworteten Frage eine geschlossene Wissenslücke machen

Eine falsch beantwortete Frage ist nur dann hilfreich, wenn sie zu einer tatsächlichen Verbesserung Ihres Wissens führt. Nachdem Sie die Erklärung gelesen haben, sollten Sie das zugrunde liegende Thema wiederholen und anschließend einen neuen Satz von Übungsfragen zum selben Konzept bearbeiten, idealerweise mit anders formulierten Fragestellungen. Kehren Sie einige Tage später zur ursprünglichen Frage zurück. Wenn Sie sämtliche Antwortmöglichkeiten erklären können, ist die Wissenslücke geschlossen. Falls nicht, bleibt das Thema auf Ihrer Wiederholungsliste. Unser Leitfaden darüber, warum passives Wiederholen beim Lernen nicht ausreicht, erläutert die Hintergründe dieses Ansatzes. Der Leitfaden zum Bestehen der AFK-Prüfung im ersten Versuch integriert diese Lernmethode in einen sechsmonatigen Vorbereitungsplan.

Nächster Schritt: Eine vollständige AFK-Probeprüfung

Wenn Sie bereit für einen umfangreicheren Test sind, können Sie unsere kostenlose AFK-Probeprüfung mit 100 Fragen absolvieren. Sie verwendet dasselbe Frageformat wie die hier vorgestellten Aufgaben und deckt alle wichtigen zahnmedizinischen Fachgebiete ab. Nach dem Absenden Ihrer Antworten sehen Sie Ihr Ergebnis, die Fachgebiete mit den größten Punktverlusten sowie die Erklärungen zu sämtlichen Fragen.

20 vollständige AFK-Probeprüfungen in DentistUP

Diese Übungsfragen stammen aus dem Fragenpool von DentistUP. In der App stehen für jedes der 263 Themen eine illustrierte Lerneinheit und drei Tests mit jeweils 10 Fragen zur Verfügung. Zusätzlich können Sie mit 20 vollständigen AFK-Probeprüfungen mit jeweils 100 Fragen überprüfen, wie gut Sie auf die Prüfung vorbereitet sind.

  • Mehr als 10.000 Fragen aus 29 zahnmedizinischen Fachgebieten
  • 263 illustrierte thematische Lerneinheiten
  • Eine kostenlose Lerneinheit und ein kostenloser Test in jedem Fachgebiet

DentistUP ist kostenlos herunterladbar. Die Preise werden in USD angegeben. Die lokalen Preise erscheinen im App Store beziehungsweise bei Google Play und können gegebenenfalls regionale Steuern enthalten.

DentistUP ist eine unabhängige Lernplattform. Socket Science ist weder mit NDEB, INBDE, JCNDE, ADA, GDC, ORE, ADC oder einer anderen Prüfungsbehörde verbunden noch wird das Unternehmen von diesen unterstützt, gesponsert oder anerkannt. DentistUP enthält keine offiziellen oder aus Prüfungen rekonstruierten Fragen und garantiert keine bestimmten Prüfungsergebnisse.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Fragen umfasst die AFK-Prüfung in Kanada?

Nach Angaben des NDEB besteht die AFK-Prüfung aus 200 Multiple-Choice-Fragen mit jeweils einer richtigen Antwort. Sie ist in zwei Prüfungsteile aufgeteilt, für die jeweils zwei Stunden Bearbeitungszeit zur Verfügung stehen. Die aktuellen Prüfungstermine und Durchführungsformate finden Sie auf der offiziellen NDEB-Website.

Sind diese AFK-Übungsfragen offizielle NDEB-Prüfungsfragen?

Nein. Diese Übungsfragen wurden unabhängig erstellt und stammen aus dem Fragenpool von DentistUP. Es handelt sich weder um offizielle NDEB-Prüfungsfragen noch um rekonstruierte oder unerlaubt veröffentlichte Originalfragen.

Welche Fachgebiete werden in der AFK-Prüfung geprüft?

Die AFK-Prüfung umfasst biomedizinische Grundlagenwissenschaften und angewandte klinische Zahnmedizin. Dazu gehören praktisch alle wichtigen zahnmedizinischen Fachgebiete, von Anatomie, Biochemie und Mikrobiologie bis hin zu Endodontie, Parodontologie, Oralpathologie, Pharmakologie und Berufsethik.

Wie sollte ich diese 20 AFK-Übungsfragen zum Lernen nutzen?

Beantworten Sie jede Frage, bevor Sie die Erklärung öffnen. Halten Sie fest, ob Sie sich bei Ihrer Antwort sicher waren, und formulieren Sie anschließend das zugrunde liegende Konzept in eigenen Worten. Fachgebiete, in denen Sie falsch geantwortet oder geraten haben, sollten Sie bei Ihrer weiteren Prüfungsvorbereitung gezielt wiederholen.

Wo finde ich eine kostenlose AFK-Probeprüfung mit Lösungen?

Auf dieser Website finden Sie eine kostenlose AFK-Probeprüfung mit 100 Fragen aus allen wichtigen zahnmedizinischen Fachgebieten. Nach dem Absenden erhalten Sie Ihr Ergebnis sowie sämtliche richtigen Antworten und Erklärungen. Eine Registrierung ist dafür nicht erforderlich.