Gefäßanatomie
Äste der Arteria maxillaris

Die Beschriftungen der Illustration sind auf Englisch (standardisierte anatomische Fachbegriffe).
License this illustration for your lectures →
Die Oberkieferarterie (Arteria maxillaris) verläuft durch die Unterschläfengrube (Fossa infratemporalis) in die Flügelgaumengrube (Fossa pterygopalatina). Diese Illustration zeigt ihre Äste, darunter die vordere Paukenarterie (Arteria tympanica anterior), die mittlere Hirnhautarterie (Arteria meningea media), die zusätzliche Hirnhautarterie (Arteria meningea accessoria), die untere Alveolararterie (Arteria alveolaris inferior), die tiefen Schläfenarterien (Arteriae temporales profundae), die Masseterarterie (Arteria masseterica), die Pterygoidäste (Rami pterygoidei), die Wangenarterie (Arteria buccalis), die hintere obere Alveolararterie (Arteria alveolaris superior posterior) und die Infraorbitalarterie (Arteria infraorbitalis).
In Prüfungen wird die Arteria maxillaris anhand ihrer Beziehung zum Musculus pterygoideus lateralis in drei Abschnitte unterteilt. Dabei wird abgefragt, welche Äste aus den jeweiligen Abschnitten hervorgehen. Klinisch erklärt die Lage der hinteren oberen Alveolargefäße, weshalb die Leitungsanästhesie der Nervi alveolares superiores posteriores (PSA-Block) mit einem besonders hohen Hämatomrisiko verbunden ist. Die Arteria alveolaris inferior verläuft zusammen mit dem gleichnamigen Nerv durch den Unterkieferkanal (Canalis mandibulae). Die Arteria meningea media tritt durch das Foramen spinosum und ist das Gefäß, dessen Verletzung nach einem Schlag auf die Pterionregion ein epidurales (extradurales) Hämatom verursachen kann.
Passende Übungsfragen
Diese Illustration dient ausschließlich der Prüfungsvorbereitung und Ausbildung. Sie stellt keine patientenbezogene klinische Beratung dar.