Nasennebenhöhlen

Übersicht der Nasennebenhöhlen

Farbiges Anatomie-Schaubild von Gesicht und Schädel mit Darstellung der Stirnhöhlen, Siebbeinzellen, Keilbeinhöhlen und Kieferhöhlen.
Farbiges Anatomie-Schaubild von Gesicht und Schädel mit Darstellung der Stirnhöhlen, Siebbeinzellen, Keilbeinhöhlen und Kieferhöhlen.. Illustration © Socket Science · Bildlizenz
Die Beschriftungen der Illustration sind auf Englisch (standardisierte anatomische Fachbegriffe).

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Diese Illustration bietet eine Übersicht über die vier paarig angelegten Nasennebenhöhlen, die auf Gesicht und Schädel projiziert dargestellt sind: Stirnhöhlen (Sinus frontales), Siebbeinzellen (Cellulae ethmoidales), Keilbeinhöhlen (Sinus sphenoidales) und Kieferhöhlen (Sinus maxillares).

Die Kieferhöhle ist die größte Nasennebenhöhle und für die zahnärztliche Praxis von besonderer Bedeutung. Sie ist bereits bei der Geburt vorhanden, zunächst jedoch klein, und vergrößert sich mit dem Durchbruch der bleibenden Zähne. Deshalb kann sich ihr Boden bei Erwachsenen zwischen die Wurzeln der oberen Molaren erstrecken. Schmerzen aus der Kieferhöhle können Zahnschmerzen im oberen Seitenzahnbereich vortäuschen. Eine Sinusinfektion kann außerdem dazu führen, dass mehrere benachbarte Zähne gleichzeitig perkussionsempfindlich sind. Dieses Befundmuster hilft dabei, eine Sinusitis von einem endodontischen Problem eines einzelnen Zahnes zu unterscheiden.

Auf Panoramaschichtaufnahmen sind der Kieferhöhlenboden und die Kieferhöhlensepten häufig sichtbare normale anatomische Orientierungspunkte, die Sie in Prüfungen nicht mit pathologischen Veränderungen verwechseln sollten.

Diese Illustration dient ausschließlich der Prüfungsvorbereitung und Ausbildung. Sie stellt keine patientenbezogene klinische Beratung dar.