Innervation
Endäste des Nervus facialis

Die Beschriftungen der Illustration sind auf Englisch (standardisierte anatomische Fachbegriffe).
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Nach dem Austritt aus dem Foramen stylomastoideum tritt der Gesichtsnerv (Nervus facialis) in die Ohrspeicheldrüse (Glandula parotidea) ein und teilt sich in fünf Endastgruppen auf. In dieser Illustration sind sie mit den Buchstaben T, Z, B, M und C gekennzeichnet: Rami temporales, Rami zygomatici, Rami buccales, Ramus marginalis mandibulae und Ramus colli (zervikaler Ast).
Diese Äste versorgen die mimische Muskulatur motorisch. Ihr anatomischer Verlauf erklärt daher verschiedene klinische Situationen, die auch in Prüfungen behandelt werden. Wird die Injektion bei einer Leitungsanästhesie des Nervus alveolaris inferior zu weit posterior gesetzt, kann das Lokalanästhetikum in die Parotiskapsel gelangen und eine vorübergehende ipsilaterale Fazialisparese verursachen. Der Ramus marginalis mandibulae verläuft nahe dem Unterkieferrand und ist bei chirurgischen Schnitten in der Submandibularregion verletzungsgefährdet.
Bei der Bell-Parese sind die Fazialisäste einer Gesichtshälfte einschließlich der Stirnmuskulatur betroffen. Die Mitbeteiligung der Stirn hilft bei der Abgrenzung von einer zentralen Fazialisparese infolge einer Schädigung des oberen Motoneurons, beispielsweise bei einem Schlaganfall.
Passende Übungsfragen
Diese Illustration dient ausschließlich der Prüfungsvorbereitung und Ausbildung. Sie stellt keine patientenbezogene klinische Beratung dar.