Innervation

Parasympathische Ganglien des Kopfes

Schematische Darstellung der parasympathischen Kopfganglien Ganglion ciliare, Ganglion pterygopalatinum, Ganglion oticum und Ganglion submandibulare mit ihren parasympathischen Nervenverbindungen und Zielorganen.
Schematische Darstellung der parasympathischen Kopfganglien Ganglion ciliare, Ganglion pterygopalatinum, Ganglion oticum und Ganglion submandibulare mit ihren parasympathischen Nervenverbindungen und Zielorganen.. Illustration © Socket Science · Bildlizenz
Die Beschriftungen der Illustration sind auf Englisch (standardisierte anatomische Fachbegriffe).

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Diese schematische Darstellung zeigt die vier parasympathischen Ganglien des Kopfes. Parasympathische Fasern des Nervus oculomotorius werden im Ganglion ciliare umgeschaltet. Fasern des Nervus facialis verlaufen über den Nervus petrosus major zum Ganglion pterygopalatinum und über die Chorda tympani zum Ganglion submandibulare. Parasympathische Fasern des Nervus glossopharyngeus ziehen im Nervus petrosus minor zum Ganglion oticum, wo sie umgeschaltet werden. Die postganglionären Fasern erreichen anschließend über den Nervus auriculotemporalis die Ohrspeicheldrüse.

Diese parasympathischen Leitungsbahnen werden häufig in Prüfungen abgefragt, weil mehrere Nerven innerhalb einer zusammenhängenden Verschaltung miteinander verbunden sind. Von Prüflingen wird erwartet, dass sie wissen, welcher Hirnnerv die Sekretion welcher Drüse steuert: Der IX. Hirnnerv (Nervus glossopharyngeus) vermittelt die parasympathische sekretomotorische Innervation der Ohrspeicheldrüse. Der VII. Hirnnerv (Nervus facialis) vermittelt die parasympathische sekretomotorische Innervation der Unterkieferspeicheldrüse, der Unterzungenspeicheldrüse, der Tränendrüse und der entsprechenden kleineren Drüsen. Diese anatomischen Verbindungen erklären auch das Frey-Syndrom, bei dem sich nach einer Parotisoperation sekretomotorische Nervenfasern fehlgerichtet regenerieren und Schweißdrüsen innervieren.

Diese Illustration dient ausschließlich der Prüfungsvorbereitung und Ausbildung. Sie stellt keine patientenbezogene klinische Beratung dar.