Speicheldrüsen

Mikroanatomie der Ohrspeicheldrüse

Mikroanatomische Illustration der Ohrspeicheldrüse mit serösen Azini, Myoepithelzellen, Schaltstücken, Streifenstücken, Ausführungsgängen, Plasmazellen und Adipozyten.
Mikroanatomische Illustration der Ohrspeicheldrüse mit serösen Azini, Myoepithelzellen, Schaltstücken, Streifenstücken, Ausführungsgängen, Plasmazellen und Adipozyten.. Illustration © Socket Science · Bildlizenz
Die Beschriftungen der Illustration sind auf Englisch (standardisierte anatomische Fachbegriffe).

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Diese mikroanatomische Illustration zeigt die Ohrspeicheldrüse (Glandula parotidea). Das Sekret der serösen Azini, die von Myoepithelzellen umgeben sind, gelangt zunächst in die Schaltstücke, anschließend in die Streifenstücke und schließlich in die Ausführungsgänge. Das umgebende Stroma enthält Plasmazellen, Makrophagen, Mastzellen, Fibroblasten und Adipozyten. Ein Maßstabsbalken ermöglicht die Einschätzung der Größe der dargestellten Strukturen.

Die Ohrspeicheldrüse ist bei Erwachsenen eine rein seröse Drüse. Diese Eigenschaft ist die Antwort auf eine sehr häufige Histologiefrage. Mit zunehmendem Alter steigt der Fettgewebeanteil der Drüse. Die Streifenstücke verändern die Zusammensetzung des Speichels durch die Rückresorption von Natrium, wodurch der Speichel hypoton wird. Plasmazellen im Stroma sezernieren IgA, das in den Speichel transportiert wird. Klinisch ist die Ohrspeicheldrüse der häufigste Entstehungsort von Speicheldrüsentumoren. Unter diesen Tumoren kommt das pleomorphe Adenom am häufigsten vor.

Diese Illustration dient ausschließlich der Prüfungsvorbereitung und Ausbildung. Sie stellt keine patientenbezogene klinische Beratung dar.