Muskulatur

Mimische Muskulatur des Gesichts

Vorder- und Seitenansicht der mimischen Gesichtsmuskulatur mit beschriftetem Musculus occipitofrontalis, Musculus corrugator supercilii, Musculus orbicularis oculi, Musculus orbicularis oris und Musculus buccinator.
Vorder- und Seitenansicht der mimischen Gesichtsmuskulatur mit beschriftetem Musculus occipitofrontalis, Musculus corrugator supercilii, Musculus orbicularis oculi, Musculus orbicularis oris und Musculus buccinator.. Illustration © Socket Science · Bildlizenz
Die Beschriftungen der Illustration sind auf Englisch (standardisierte anatomische Fachbegriffe).

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Die Abbildung zeigt die mimische Muskulatur in der Vorder- und Seitenansicht. Dargestellt sind die Sehnenhaube des Schädels (Galea aponeurotica) mit dem Stirn- und Hinterhauptbauch des Musculus occipitofrontalis, der Augenbrauenrunzler (Musculus corrugator supercilii), der Augenringmuskel (Musculus orbicularis oculi), der Mundringmuskel (Musculus orbicularis oris) und der Wangenmuskel (Musculus buccinator).

Alle diese Muskeln entwickeln sich aus dem zweiten Schlundbogen und werden vom Gesichtsnerv (Nervus facialis, VII. Hirnnerv) innerviert. Dieser embryologisch-anatomische Zusammenhang wird häufig in Prüfungen abgefragt. Der Musculus buccinator ist klinisch besonders wichtig: Er hält die Nahrung während des Kauens auf den Okklusalflächen, wird gegenüber dem oberen zweiten Molaren vom Ausführungsgang der Ohrspeicheldrüse (Ductus parotideus) durchbohrt, und seine Ansatzverhältnisse bestimmen, ob sich eine von einem Molaren ausgehende Infektion in den Bukkalraum oder in den Mundvorhof ausbreitet.

Ein Funktionsverlust des Musculus orbicularis oculi und des Musculus orbicularis oris infolge einer versehentlichen Injektion von Lokalanästhetikum in die Ohrspeicheldrüse bei der Leitungsanästhesie des Nervus alveolaris inferior ist eine wiederkehrende Prüfungsfrage zu anästhesiebedingten Komplikationen.

Diese Illustration dient ausschließlich der Prüfungsvorbereitung und Ausbildung. Sie stellt keine patientenbezogene klinische Beratung dar.