Knochenanatomie

Anatomische Knochenstrukturen des Oberkiefers

Seitliche Ansicht des Oberkieferknochens mit beschriftetem Stirnfortsatz, Unteraugenhöhlenloch und -rinne, Eckzahngrube, Jochbeinfortsatz, Alveolarforamina und vorderem Nasendorn.
Seitliche Ansicht des Oberkieferknochens mit beschriftetem Stirnfortsatz, Unteraugenhöhlenloch und -rinne, Eckzahngrube, Jochbeinfortsatz, Alveolarforamina und vorderem Nasendorn.. Illustration © Socket Science · Bildlizenz
Die Beschriftungen der Illustration sind auf Englisch (standardisierte anatomische Fachbegriffe).

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Diese Ansicht des Oberkieferknochens (Maxilla) zeigt seinen Stirnfortsatz (Processus frontalis), die Augenhöhlenfläche (Facies orbitalis) und den Infraorbitalrand (Margo infraorbitalis), die Infraorbitalrinne (Sulcus infraorbitalis) und das Unteraugenhöhlenloch (Foramen infraorbitale), die Eckzahngrube (Fossa canina), den Jochbeinfortsatz (Processus zygomaticus), die Unterschläfenfläche (Facies infratemporalis) mit ihren Alveolarforamina, die Nasenkerbe (Incisura nasalis), den vorderen Nasendorn (Spina nasalis anterior) sowie die Alveolarwülste (Juga alveolaria) über den Zahnwurzeln.

Für zahnärztliche Zulassungs- und Kenntnisprüfungen ist das Foramen infraorbitale sowohl als Zielregion der Infraorbitalanästhesie als auch als Austrittsstelle des Nervus infraorbitalis von Bedeutung. Durch die Alveolarforamina an der Unterschläfenfläche verlaufen die hinteren oberen Alveolarnerven und -gefäße. Dies erklärt die Positionierung der Injektion bei der Leitungsanästhesie der Nervi alveolares superiores posteriores und das damit verbundene Hämatomrisiko. Die Fossa canina ist ein möglicher chirurgischer Zugangsweg zur Kieferhöhle (Sinus maxillaris). Die dünne Knochenschicht über den Zahnwurzeln erklärt außerdem, weshalb sich odontogene Infektionen im Oberkiefer häufig nach bukkal entleeren.

Diese Illustration dient ausschließlich der Prüfungsvorbereitung und Ausbildung. Sie stellt keine patientenbezogene klinische Beratung dar.