Schädelöffnungen und Foramina
Öffnungen der äußeren Schädelbasis

Die Beschriftungen der Illustration sind auf Englisch (standardisierte anatomische Fachbegriffe).
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Diese Unteransicht der Schädelbasis zeigt den harten Gaumen (Palatum durum) mit seinen Öffnungen, die Unterkiefergrube (Fossa mandibularis, auch Fossa glenoidalis genannt), das Foramen stylomastoideum, das große Hinterhauptloch (Foramen magnum), die Hinterhauptkondylen (Condyli occipitales) sowie die Bereiche des Schläfenbeins (Os temporale) und des Hinterhauptbeins (Os occipitale).
Die Schädelöffnungen gehören zu den klassischen Lerninhalten der Prüfungen INBDE, AFK und ORE. Am einfachsten lassen sie sich anhand ihrer anatomischen Lage einprägen. Durch das Foramen stylomastoideum tritt der Gesichtsnerv (Nervus facialis) aus, weshalb bei Operationen an der Ohrspeicheldrüse das Risiko einer Fazialisparese besteht. Durch das Foramen ovale hinter der lateralen Flügelplatte des Keilbeins (Lamina lateralis processus pterygoidei) verläuft der mandibuläre Ast des Trigeminusnervs (V3); durch das Foramen spinosum zieht die Arteria meningea media. Im vorderen Bereich dienen das Foramen incisivum und das Foramen palatinum majus als anatomische Orientierungspunkte für die Leitungsanästhesie des Nervus nasopalatinus beziehungsweise des Nervus palatinus major.
Passende Übungsfragen
Diese Illustration dient ausschließlich der Prüfungsvorbereitung und Ausbildung. Sie stellt keine patientenbezogene klinische Beratung dar.