Rachen und Kehlkopf

Sagittale Anatomie des Rachens

Mediansagittalschnitt durch Kopf und Hals mit Nasenrachen, Mundrachen und Kehlkopfrachen, weichem Gaumen, Kehldeckel, Stimmlippen, Zungenbein sowie Schild- und Ringknorpel.
Mediansagittalschnitt durch Kopf und Hals mit Nasenrachen, Mundrachen und Kehlkopfrachen, weichem Gaumen, Kehldeckel, Stimmlippen, Zungenbein sowie Schild- und Ringknorpel.. Illustration © Socket Science · Bildlizenz
Die Beschriftungen der Illustration sind auf Englisch (standardisierte anatomische Fachbegriffe).

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Dieser Mediansagittalschnitt zeigt die drei Abschnitte des Rachens (Pharynx): den Nasenrachen (Nasopharynx) mit der Öffnung der Ohrtrompete (Tuba auditiva), den Mundrachen (Oropharynx) hinter der Zunge und dem weichen Gaumen sowie den Kehlkopfrachen (Laryngopharynx), der in die Speiseröhre (Ösophagus) übergeht. Der Kehlkopf (Larynx) ist mit dem Kehldeckel (Epiglottis), den Taschenfalten (Plicae vestibulares) und Stimmlippen (Plicae vocales) sowie dem Zungenbein (Os hyoideum), Schildknorpel (Cartilago thyroidea) und Ringknorpel (Cartilago cricoidea) dargestellt.

Diese anatomischen Beziehungen sind für die Schluckphysiologie, die Sedierung und medizinische Notfälle wichtig. Beim Schlucken verschließt der weiche Gaumen den Nasenrachen, während sich der Kehlkopf unter dem Kehldeckel anhebt. Bei einem Atemwegsnotfall dient die Membrana cricothyroidea zwischen Schild- und Ringknorpel als Zugang für eine notfallmäßige Atemwegssicherung. Aspirierte Fremdkörper gelangen bei Erwachsenen häufiger in den rechten Hauptbronchus, da dieser weiter ist und steiler verläuft.

Diese Illustration dient ausschließlich der Prüfungsvorbereitung und Ausbildung. Sie stellt keine patientenbezogene klinische Beratung dar.