Prüfungsfragen zu Evidenzbasierte Zahnmedizin und Biostatistik

Evidenzbasierte Zahnmedizin und Biostatistik sind überschaubare Themengebiete, zu denen regelmäßig Prüfungsfragen gestellt werden, insbesondere im INBDE und AFK. Dieser Fragensatz behandelt die Evidenzhierarchie verschiedener Studiendesigns, die Grundlagen der Biostatistik, die kritische Bewertung wissenschaftlicher Studien, die Beurteilung diagnostischer Tests anhand von Sensitivität, Spezifität und prädiktiven Werten, häufige methodische Fehler bei der Studienplanung sowie die Anwendung wissenschaftlicher Evidenz auf klinische Entscheidungen. Die meisten Fragen enthalten eine kurze Studienbeschreibung oder eine Vierfeldertafel (2×2-Tabelle) und verlangen, dass Sie das Studiendesign, eine mögliche Verzerrung oder die korrekte Berechnung identifizieren. Bereits ein geringer Umfang an gezielter Übung in diesem Bereich führt häufig schnell zu besseren Prüfungsergebnissen.

10 Fragen · Antworten und Erklärungen werden nach jeder Antwort angezeigt · keine Registrierung

Die Fragen wurden aus dem Englischen übersetzt. Die Prüfungen selbst werden in englischer Sprache durchgeführt.

Prüfungsfragen

  1. Frage 1 von 10

    Evidenzhierarchie der Studiendesigns

    Welche Aussage ordnet systematische Übersichtsarbeiten und Metaanalysen methodisch hochwertiger randomisierter Studien korrekt in die Evidenzhierarchie ein?

  2. Frage 2 von 10

    Methodische Fehlerquellen in der zahnmedizinischen Forschung

    Warum gilt der Zugang zur zahnmedizinischen Versorgung als wichtige Variable, die bei Studien zur Kariesprävalenz in verschiedenen Bevölkerungsgruppen berücksichtigt werden muss?

  3. Frage 3 von 10

    Grundlagen der Biostatistik

    Ein diagnostischer Test zur Früherkennung von Karies identifiziert 18 von 20 Patienten, bei denen die Erkrankung tatsächlich vorliegt, korrekt. Welche statistische Eigenschaft spiegelt dies wider?

  4. Frage 4 von 10

    Anwendung wissenschaftlicher Evidenz in der klinischen Praxis

    Ein Berufseinsteiger in der Zahnmedizin vergleicht eine systematische Übersichtsarbeit mit einer einzelnen randomisierten Studie, die beide dieselbe klinische Fragestellung untersuchen und methodisch hochwertig durchgeführt wurden. Welche der beiden Arbeiten bietet im Allgemeinen die stärkere Grundlage für die klinische Praxis?

  5. Frage 5 von 10

    Kritische Bewertung wissenschaftlicher Studien

    Wodurch entsteht ein Selektionsbias (Auswahlverzerrung) in einer klinischen Studie am unmittelbarsten?

  6. Frage 6 von 10

    Bewertung diagnostischer Tests

    Bevor ein Zahnarzt bei Verdacht auf eine kraniomandibuläre Dysfunktion (CMD) eine diagnostische Untersuchung anordnet, schätzt er zunächst anhand der Anamnese und der klinischen Untersuchung ab, wie wahrscheinlich die vermutete Diagnose ist. Wie wird diese anfängliche Einschätzung bezeichnet?

  7. Frage 7 von 10

    Evidenzhierarchie der Studiendesigns

    Bei welchem Studiendesign werden die Teilnehmer durch ein Zufallsverfahren einer Interventions- oder Kontrollgruppe zugeteilt, um potenzielle Störfaktoren (Confounder) zu Studienbeginn möglichst gleichmäßig zu verteilen?

  8. Frage 8 von 10

    Evidenzhierarchie der Studiendesigns

    Eine zahnmedizinische Fakultät befragt an einem Nachmittag sämtliche Studierenden und erfasst dabei gleichzeitig deren aktuelle Mundhygienegewohnheiten und die aktuellen Werte des Gingivaindex. Welches Studiendesign wurde verwendet?

  9. Frage 9 von 10

    Methodische Fehlerquellen in der zahnmedizinischen Forschung

    Bei einem Vergleich der Kariesprävalenz zwischen zwei Schulen werden Unterschiede im durchschnittlichen Bildungsniveau der Eltern nicht berücksichtigt, obwohl dieses sowohl mit den Ernährungsgewohnheiten als auch mit der Häufigkeit zahnärztlicher Kontrollbesuche zusammenhängt. Welche methodische Fehlerquelle liegt vor?

  10. Frage 10 von 10

    Methodische Fehlerquellen in der zahnmedizinischen Forschung

    In einer Studie wird ein niedriger sozioökonomischer Status mit einer höheren Karieshäufigkeit in Verbindung gebracht. Warum gilt der sozioökonomische Status in der zahnmedizinischen Forschung häufig als potenzieller Störfaktor (Confounder)?

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